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Sonntag, 3. August 2014

Logic Pro X & Garageband 10 - Musikmonster für minimales Geld!

Willkommen im El-Dorado für Heim, Semi-Pro und Pro Musiker!

Viel wurde diskutiert als Apple im letzten Jahr Garageband von der iLife Version auf version 10.x gehievt hat, was auf den ersten Blick auch den Wegfall einiger aus den iLife Vorgängern beliebten Funktionen zur Folge hatte. Allen voran die Podcast Funktion mit der Möglichkeit Files mit Kapitelmarkern zu exportieren.
Apple tat gut daran bei der Installation von Garageband 10 die zuletzt vorhandene iLife Variante (wie auch schon bei iMovie) auf der Festplatte zu belassen und GB10 als eigenes Programm zusätzlich zu installieren. Der erste Aufschrei legte sich alsbald, da man ja auf Wunsch auch einfach mit der anderen Version weiterarbeiten kann. Wieso aber dann eine neue GB Version? Und wieso auf diese Wechseln?

Garageband ist das neue Logic Express für nahzu „umme“

Um diesen Schritt zu rechtfertigen muss man den Blick ein wenig über den „Ich klick mir hier mal schnell einen Klingelton zusammen“ Tellerrand heben und einen Blick in die Runde der Musikerkollegen werfen, denn bei diesen brach bereits kurz nach der Veröffentlichung von GB 10.x helle Begeisterung aus. Das musste auch ich mir natürlich angucken und muss nach einem halben Jahr und etlicher Projekte sagen: Ich kann diese Begeisterung um das „neue“ Garageband 10.x zu 100% teilen. Zwar ist die kostenlose Grundversion nur mit arg beschränkten Bibliotheken ausgestattet und kaum mehr als ein „ich probier mal“ wert - für den Aufpreis von nur 4,49 wird aber ein nochmals aufgebohrter Funktionsumfang freigeschalten (und steht nachladbar zur Verfügung) den man zuvor mit der alten Version für um die 20 Euro nicht hatte.


Identische Benutzeroberflächen
Bereits beim ersten Start wird ersichtlich was Apple mit Garageband 10 gemacht hat: Während die Logic Express Version für Heimanwender vor geraumen scheinbar ersatzlos gestrichen wurde und Apple seine vormals 1000 Euro teure Pro Version auf einen Preis für ca. die Hälfte der vorherigen „Light“ Version gesetzt hat, wurde Garageband komplett an die High End Variante angepasst und das für nahezu umsonst. Soll heißen: Wo Garageband draufsteht ist ab dieser Version im Grunde Logic drin. Für 4,49 Euro gibts eine Software die problemlos eine nahtlose Produktionsvorstufe für Profi Musikproduktionen darstellt, weil die Projekte von Garageband nahtlos in Logic Pro X importiert werden können. Wie nah das neue Garageband an Logic ist verdeutlichen die beigefügten Screenshots.
Aber es ist nicht nur das aussehen, auch vom Handling her ist Garageband ab dieser Version absolut Produktionstauglich. Das fängt von den viel detaillierteren Möglichkeiten an was keyframes für Pan/loudness angeht. Hier unter älteren GB Versionen den richtigen Wert zu treffen war stets eine unwürdige Frickelei. Ab Garageband 10 ist der Worklflow mit der Pro Version nahezu vereinheitlicht. Selbst das Einbinden von AU Plugins ist wie beim „großen Bruder“ problemlos möglich und wird beim Import auch perfekt übernommen.


Amp Designer mit nur einem winzigem Unterschied ^^


Die helle Freude am neuen Garageband werden vor allem Gitarristen haben. Klinkekabel in den Mac, den Amp Designer öffnen und aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Sowohl was die Möglichkeiten und möglichen Kombinationen an Amps, Boxen, Mikrofonen und deren Positionierung angeht,- als auch deren nahezu lebensechten Sounds! Der Amp Designer steht Gitarristen bereits in Garageband im gleichen Funktionsumfang zur Verfügung wie unter Logic Pro X. Dazu gibts noch die Möglichkeit sich ein Pedalboard zusammen zu klicken welches alles enthält was das Gitarristenherz begehrt.

Identische Pedalboard Möglichkeiten für Gitarristen

Auch hier findet man den identischen Umfang zur Pro Version vor. Bassisten können einen ähnlichen Amp Designer leider nur unter Logic nutzen und müssen bei Garageband auf eine vorgefertigte Amp+Box+Mikro Konstellation setzen, die sich jedoch natürlich mittels EQ und Plugins, sowie etlichen Pre-Sets konfigurieren lässt.

Bibliothek

Unterschiede im Spurenhandling

Und Logic so?

Da sich die Anpassungen der beiden Softwarepakete durch nahezu alle Bedienelemente zieht, ist ein Umstieg mit wachsenden Ansprüchen von Garageband zu Logic Pro X zu einem späteren Zeitpunkt nahezu mühelos möglich. Ob das Ganze im Endeffekt notwendig ist muss natürlich jeder selbst entscheiden. Angesichts des Preises von gerademal 179,- Euro sollte sich die Frage für jeden, der mittelfristig mehr mit Musiksoftware anfangen will und kann im Grunde nicht stellen. Für diesen Preis hat man noch vor wenigen Jahren nichtmal eine abgespeckte Pro Version bekommen. Mit Logic Pro X liefert Apple ein quasi High-End Produktionswerkzeug für einen absolut unschlagbaren Preis. Man muss nur mal einen Blick auf das quasi Pendant Cubase werfen. Hier schlägt die „Elements“ Version mit 99,- Euro zu Buche, eine „Artists“ Version, die vom Funktionsumfang nur wenig über der 4,49 Variante von Garageband liegen dürfte, gibts für 299 Euro und für ein vollwertiges aktuelles Cubase 7.5 legt man 599,- Euro auf den Tisch. Oder mit einem anderen Beispiel ausgedrückt: Selbst den „Magic Music Maker“ gibts erst ab 59,- Euro bzw 99,- Euro in der Premium Version welche es kaum mit der kostenlosen/4,49 Variante von Garageband aufnehmen kann.
Wer ein rundum Sorglos Paket sucht kann auf der Mac Plattform mit Logic also im Grunde nichts falsch machen und dank dem aktuellen Garageband kann jeder der sich unsicher ist mittels 4,49 In-App Kauf beim ansonsten kostenlosen Garageband antesten ob die Software grundsätzlich seinen Ansprüchen gerecht werden kann.

Mischpult in Logic Pro X

NATÜRLICH hat dann Logic Pro X gerade aus produktionstechnischer Sicht nochmal einiges mehr zu bieten als nur eine erweiterte Loop und Sound Bibliothek. Die Konfiguration und das Handling einzelner Spuren Setups ist um einiges komfortabler wie man im direkten Vergleich sehen kann. Desweiteren ist da natürlich noch das große Mischpult, welches es in Garageband so nicht gibt und gerade für die Endproduktion funktional seine Vorteile hat, umfangreichere EQ und Preset Möglichkeiten sowie natürlich der schon erwähnte Amp Designer auch für Bassisten.

FAZIT:

Ich für meinen Teil arbeite seit Jahresbeginn mit dem Workflow, dass ich am MacBook unter GarageBand sämtliche Recordings von Gitarren und Bass vornehme, außerdem sämtliche Arrangements erstelle und bereits die Rohmixe vorbereite und dann das Projekt für die Endproduktion, den finalen Mix und Mastering am großen Rechner unter Logic Pro X fertigstelle und dabei die Pre-Production Garageband Projekte nahtlos übernehmen kann. Da auch sämtliche Plug-ins untereinander kompatibel sind, lässt sich hier bereits unter Garageband eine mehr als umfangreiche Pre-Produktion vornehmen.


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Samstag, 25. Januar 2014

#firstmac - Performa 6200, 75Mhz, 8MB RAM

Happy Birthday Macintosh :-)

Anlässlich des gestrigen 30 jährigen Geburtstags des Macintoshs, schwelgte man auf diversen Plattformen unter dem Hashtag #firstmac in Erinnerungen.
Mein erster Mac war ein Performa 6200 mit sagenhaften 8MB RAM (welche ich später auf ganze 12MB erweitert habe!), 75 Mhz PPC und 500 MB Festplatte. Das Gerät lief bei Auslieferung mit MacOS 7.5.1 und ich erinner mich noch wie ich es voller Stolz irgendwann November 1995 mit einem dazugehörigen Monitor und einem Color StyleWriter  für summa summarum ca. 3000 DM aus dem damaligen Gravis Shop unter den S-Bahnbögen Friedrichstraße in Berlin geschleppt hab. Damit war dieses Gerät nach einem KC87 und einem obligatorischem C64 mein erster "ernstzunehmender" Computer :-).

Apple Macintosh Performa 6200
Prozessor:    PowerPC 603 @75 MHz
Festplatte: 500 MB
Laufwerke:    4x CD-ROM, 1.44 MB floppy
RAM: 8MB
System: MacOS 7.5.1

Samstag, 23. November 2013

Compressor - das Monster unter den Videokonvertern

Der mißverstandene Alleskönner

Wenn es um Videokonvertierung geht, steigen in den unterschiedlichen Userforen die Ansprüche unproportional zu den verwendeten Lösungen - und es steigen auch die Empfehlungen von Programmen und Helfern jeglicher Art - Oftmals am Einsatzzweck und Anforderungsprofil vorbei. Da wird zum Konvertieren eines iMovie Projekts schonmal FinalCutProX in den Raum geworfen. Wohlgemerkt als Import/Export Lösung in andere Formate (!), oder es werden unnötige Zwischenschritte von iMovie, iDVD und Toast empfohlen, von den unzähligen anderen Video Konvertierungsprogrammen die es im Free und Shareware Bereich bzw im AppStore gibt mal ganz zu schweigen.

Selten verweist man mal auf eine naheliegende Lösung: Apples Compressor. Warum eigentlich nicht? Das Programm liegt mit ca 44,- Euro im  Mittelfeld von dem, was einige offenbar bereit sind auszugeben und bietet Lösungen und Wege, die funktional so ziemlich alles überbieten was man für  diesen Preis  als „all in one“ Lösung kaufen kann - von den qualitativen Unterschieden ganz zu schweigen, denn die Ergebnisse von Compressor reichen bis hin zur vollprofessionellen Endverwertung. Compressor ist zudem keine „Frickellösung“ mit irgendwelchen Codec Derivaten, oder Container Formaten die sich an Standardisierungslizenzen vorbeimogeln. Mit Compressor steht ein Werkzeug parat, welches lizensierte Standards in ihren Originalspezifikationen unterstützt.

Nur eine Auswahl der Presets

Dazu kommt dass - anders als man es von Apple vielleicht gewohnt ist - das Programm sich nicht auf vorgeschriebene Einstellungen limitiert, frei nach dem Motto „Lass mich mal machen, du musst nicht wissen wie und was da passiert“. Mit Compressor liefert Apple ein wahres Monster an Videowerkzeug, welches Zugriff auf nahezu jeden Parameter freigibt den man editieren kann und zusätzlich noch ein ganzes Arsenal an Post-Editing Möglichkeiten bereithält.

Post-Editing in Compressor


Das Compressor in der Wahrnehmung einiger Forenspezis schlicht nicht auftaucht liegt möglicherweise auch daran, das es jahrelang nur als Bestandteil der um die 1000 Euro großen Production Suite erhältlich war und von daher für den normalen Heimanwender oder ambitionierten Hobby Filmer schlichtweg jenseits von gut und böse existierte. Doch zu Zeiten des AppStores sollte sich diese Wahrnehmung geändert haben. Final Cut ist längt keine 1000 Euro Lösung mehr, sondern bietet für einen Bruchteil dessen (bei aller Kritik zur Einführung von FCPX) einen Leistungsumfang, welcher bei der Konkurrenz immer noch nur im vierstelligen Bereich zu finden ist. Mit Motion liefert Apple gar ein Postproduction Tool für nichtmal 50 Euro, welches selbst noch 100mal teureren Einzelplatz Lösungen mindestens ebenbürtig ist. Aber dies nur am Rande, zurück zur Videokonvertierung.

Die falschen Erwartungen!
Die Geschichte von Videoencodern ist eine Geschichte voller Mißverständnisse. Die schwerste Fehleinschätzung: Video Konvertierung muss schnell gehen und mit 2 Klicks das perfekte Ergbenis liefern. Diverse one-klick Tools, die genau das erledigen um mal ein Video von Format A nach Format B zu wandeln gibts wie Sand am Meer. Und sie haben natürlich ihre Daseinsberechtigung. Dies ist aber weder das Anwendungsgebiet noch der Sinn und Zweck von Compressor. Aus diesem Grund kommt Compressor bei Leuten in der Bewertung auch schlecht weg, die im Grunde sowas wie HandBrake suchen.

One-Click Presets

Das sind aber zwei verschiedene paar Schuhe! Compressor richtet sich mit deutlich mehr Möglichkeiten an eine Clientel zwischen Heimanwender und Pro. Wer sich mit allzuviel Einstellungsmöglichkeiten überfordert sieht, kann einfach und bequem eine der vorgefertigten Presets benutzen, die man einfach anklickt und bestätigt - ohne sich mit den weiterführenden Infos beschäftigen zu müssen. Grundsätzlich - und da spielt es keine Rolle ob man ein Vollprofessioneller Endanwender, oder ein Gelegenheits Hobbyfilmer ist, muss man sich zwei absoluten Grundregeln der Videokonvertierung bewusst sein:
- Man MUSS wissen was man als Ergebnis für welches Einsatzgebiet will
- Man MUSS sich darüber im Klaren sein, das es für Videoencoding keine pauschal allgemein gültigen Einstellungen gibt. Jegliches Preset ist immer nur ein Kompromiss. Wem dieser Kompromiss nicht zusagt, der hat nur eine Möglichkeit: probieren, probieren, probieren!
Es gibt im Videobereich nicht „die Einstellung für alles“.  Ausgangsmaterial welches mit und ohne Bewegungen, mit und ohne Licht, mit und ohne Nebel, mit und ohne Kameraschwenks gefilmt wird wird selbst mit den gleichen Einstellungen *immer* ein anderes Ergebnis liefern. Dieses Ergebnis kann befriedigend oder unbefriedigend sein, das liegt aber dann weder an Apple, dem Computer, oder der Software - sondern es liegt in der Natur der Sache des Mediums „Video“.



Wem es zuviel ist sich damit auseinanderzusetzen und wem der Entdeckergeist und Spieltrieb abgeht etwas auszuprobieren um das „Optimal“ zu erreichen und wer nicht in der Lage ist diesen Umstand zu aktzeptieren, der sollte sich ein anderes Hobby suchen :-)

Videokonvertierung vs. Videoencoding
Es gibt im Grunde nur zwei Möglichkeiten: Man will mal eben ein Video umwandeln, dann greift man zu kostenlosen Tools wie Handbrake, sucht sich hier ein Preset heraus (ich empfehle iPhone & iPodTouch) und konvertiert seine Filme jeglicher Art damit zu h264 Daten, deren Ergebnis den derzeit wohl besten Kompromiss darstellen wenn es um Archivierung oder Weiterverteilung über diverse Medien geht. Diese Möglichkeit ist für alle, die im Grunde keine konkrete Anwendung für ihr Material haben, die einfach nur Videos für jeden Zweck, kompatibel mit so vielen Abspielgeräten wie möglich in einer guten Qualität bei möglichst humanen Dateigrößen speichern wollen. Zum Beispiel das heimische Video und Film Archiv. Hierfür ist Compressor so falsch wie es z.B. Microsoft Office Programm für das erstellen einfacher Textnachrichten ist.

Die andere Möglichkeit ist: Man hat konkrete Anforderungen, für im Vorfeld explizite und bestimmte Verwendungszwecke und will keinen Kompromiss, sondern für GENAU DIESEN ZWECK das Optimum. Dann kommt im Grunde nur eine Lösung wie Compressor in Frage.
Ob Streaming Anwendungen, Konvertierung für DVD oder Blueray, für den eigenen Youtube Channel oder das nächste Heimvideo Festival. Für 44,- Euro bietet wohl kein anderes Prgramm die Möglichkeiten von Compressor. Neben den Programmeigenen Presets und Möglichkeiten steht zusätzlich noch die gesamte Quicktime Palette zur Verfügung, die ja nach im Laufe der Zeit angesamelten Plugins, die Möglichkeiten von Compressor noch vervielfachen kann.

zusätzliche QuickTime Plugins und Einstellungen


Für die tägliche „ich will ma schnell mein IPhone Video meiner Oma schicken“ ist das natürlich wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Dies ist aber wie ausgeführt auch nicht der anvisierte Einsatzbereich was auch erklärt, warum Compressor im MacAppStore bei den Bewertungen bisweilen so schlecht wegkommt: Die Leute haben keinen konkreten Anwendungsfall. Sie waren und sind auf der Suche nach einem Tool mit welchem sie "mal eben schnell ein Video von A nach B konvertieren können". Dafür ist Compressor nunmal nicht gedacht. Für diesen Zweck muss man aber auch kein Geld ausgeben.

Preview Fenster
Compressor ist für all diejenigen, die selbst Videos erstellen und Filme produzieren und diese in irgendeiner Form veröffentlichen wollen und sich dabei Stunden und Nächtelang über unbefriedigende Ergebnisse ärgern und sich in diversen Foren ein Tool nach dem anderen aufschwatzen lassen. Grundsätzlich kann man nämlich auch mit dem mittlerweile kostenlosen (jedenfalls für Besitzer von iLife’11 und allen Neugerätekäufern)  iMovie seine Videos schneiden, zu einem Film exportieren und diesen mit Compressor weiterverarbeiten. Das Geld was man mittlerweile für die iLife Suite spart, wäre in diesem Fall jedenfalls mit Compressor gut angelegt um seinen Workflow zu erweitern.


 Weiterführende Links
=> Compressor im MacAppStore (Affilitate)
=> FinalCutPro X im MacAppStore (Affilitate)
=> Motion im MacAppStore (Affilitate)

=> iMovie im MacAppStore (Affilitate)
=> Handbrake (kostenlos)


Donnerstag, 14. November 2013

MacX Video Converter Pro - Gratis (statt 49,- $)


Die Amis feiern Thanksgiving, was einige Softwarebuden dieser Tage zu diversen Giveaway-, und Preissenkungsaktionen veranlasst. So gibts dieser Tage z.B. den MacX Video Converter gratis von der unten verlinkten Special Seite. Beim Gratis Download liegt die Aktions Seriennummer bei, offenbar handelt es sich dabei aber um eine nicht upgrade fähige Version. Was solls - einem geschenkten Gaul ... nicht wahr?
Das Programm bietet ansonsten eine Menge Optionen zum konvertieren von Videos aller möglichen und unmöglichen Formate, Bilder, Bildschirmrecording und Webcamaufnahmen.  


Das Programm hat eine recht aufgeräumte (aber lausig lokalisierte) Oberfläche und scheint genau das zu tun was man erwartet. Als Zielformate steht von MP4, FLV, AVI, MOV, WMV, MPEP eine ganze Palette zur Verfügung die man aus einem Stapel Pre-Sets auswählen kann. Außerdem kann man Videos beschneiden, kürzen etc.
Ein praktisches Feature ist die YouTube Konvertierung, die nach dem Eingeben einer YouTube URL diese analysiert und verschiedene Zielformate anbietet, was in einem ersten test auch prima geklappt hat.

Die YouTube Funktion
Ein weitere, nicht zu vernachlässigender Clou verbirgt sich allerdings hinter den Presets - denn da findet sich auch DVD-Video als Zielformat, welches nichts geringeres als einen schnellen und offenbar gar nicht allzuschlechten MPEG Encoder beeinhaltet, welcher Videos nahezu jeglichen Ursprung in DVD-Video konforme *.vob Dateien umwandelt. Für diese Funktion finden sich nicht allzuviel (brauch-, und bedienbare) Möglichkeiten auf dem Shareware Markt,- zumal *kostenlos*.
MPEG2/VOB Encoder inklusive!


Falsch machen kann man also nichts, weshalb zuschlagen angesagt ist! Die Gratis Aktion läuft noch gut 22 Tage und man muss seine Version unbedingt vor dem 8.12. mit der beigefügten Serial aktivieren.
HINWEIS: Mit dieser Version sollte man *auf keinen Fall* zukünftige etwaige Update Hinweise bestätigen, da dies in der Vergangenheit eine dann kostenpflichtige Version installiert und die Free-Version überschrieben hat.

Aktion: http://www.macxdvd.com/giveaway/giveaway.htm
Direkter Download: Free Download *.zip

Donnerstag, 17. Januar 2013

2013: Warten auf einen neuen Mac (Pro)

Wie auch immer er heißen mag. Wie auch immer er aussehen mag. Es ist an der Zeit!
Natürlich verdient Apple derzeit das meiste Geld mit Musik und Apps aus iTunes und einer zugegeben großartig aufgestellten Sparte an mobilen Geräten, vom iPhone bis zum MacBook Air. Und ja doch, auch der iMac ist immer wieder in seinem Marktsegment ein Knüller und auch Kassenfüller. Was Apple derzeit aber am nötigsten fehlt ist ein konkurrenzfähiger Desktop Rechner. Ich bin weit davon entfernt einen LowCost Desktop Mac zu fordern, auch wenn ich meinen Performa 6200 seinerzeit geliebt habe - aber zwischen Mac mini und iMac wird es auch in absehbarer Zukunft keinen Desktop Mac geben. Es fehlt am oberen Ende - und das in allen Belangen. das aktuelle Mac Pro Modell stammt aus dem Jahr 2010 und würde im Juli 3 Jahre alt! Das Desktop Rechner Design stammt gar aus dem jahr 2003 und wird somit 10 Jahre alt. Mir kann doch keiner erzählen das es in all der Zeit keine nennenswerten Entwicklungen im Desktop Bereich gegeben hat, was Rechnerdesign und Architektur angeht. Von der Leistungsfähigkeit mal ganz zu schweigen. Etwas fernab von "kleiner, handlicher, dünner, ...". Fernab von Trends die alles vereinfachen, zusammenkleben um noch mehr aus noch weniger herauszuholen. Einen anständigen Mac! So wie einst der PowerMac 9600. Oder der erste G3, G4, G5.
Nicht das ich persönlich Bedarf daran hätte, mit einem DualZwoFünfer habe ich meinen letzten Desktop schon vor einigen Jahren zu Grabe getragen. Seitdem bestimmen mobile Geräte meinen Alltag, selbst mein betagtes MBP leistet performancemäßig mehr als es mein letzter Desktop jemals in der Lage war. Ich habe für mein Anwendungsgebiet meinen Performancezenit erreicht. Das dumme ist: so geht es nicht nur mir, sondern einer ganzen Branche. Die PC Absatzzahlen sind weltweit seit Jahren am einbrechen, das Nutzungsverhalten einer ganzen IT-Generation hat sich hin zu mobilen Anforderungen gewandelt, keiner Normaluser braucht heutzutage noch zwingend einen Boliden unter dem Schreibtisch, weil mittlerweile selbst smartphones mehr rechenpower haben als man in der neuen mobielen Welt benötigt.

Die Vorstellung eines neuen Desktop Modells kann man warscheinlich nichtmal medienwirksam mit einer Keynote präsentieren. Vor Jahren waren die Einführungen von Desktoprechnern ein Spektakel. Nochmehr Ghz, nochmehr RAM, nochmehr Gigaflops, noch schneller, noch weiter .... Man stelle sich eine Keynote anno 2013 vor, in welcher ein schnelleres Desktop Model mit meinetwegen 12Ghz 32Core CPU und einhundertquadrillionen GB Arbeitsspeicher als der "schnellste Rechner der Welt" vorgestellt werden würde. Für den Fall das es überhaupt jemand interessiert, wäre die meistverbreitetste Presse Reaktion wohl "so what?!". Machen wir uns nichts vor: es ist einfach nicht (mehr) die Zeit für spektakuläre Desktop Rechner. Keine berauschenen Absatzzahlen, kaum Publicity, zu teuer sowieso und ansonsten?
Und dennoch: Apple braucht diesen Mac! Nicht nur aus Tradition und weil Apple immer ein einigermaßen anständiges High-End Gerät im Angebot hatte, sondern um sich ein letztes Standbein außerhalb der Consumergesellschaft zu bewahren. Es gibt sie nämlich noch, die Cutter, Videoproduzenten, Tonstudios und Audioproduzenten. Die 3D-Animateure, die Zeichner, Grafiker, Gestalter und nichtzuletzt die Fotografen, die allesamt Bedarf an großem Gerät haben, weil ihre Anforderungen eben nicht mit einer verklebten 512GB SSD, oder einer onboard Graka zu befriedigen ist.
Natürlich könnten diese (sofern sie es mittlerweile nicht längst getan haben) allesamt ins Windows-Lager überwechseln und sich für unter 1000 Euro eine rasendschnelle Kiste mit dem durchaus brauchbaren Windows 7 zusammenstellen. Aber grundsätzlich hat die Mac Plattform ja immer noch einiges zu bieten. Auch wenn das Gejammer in diversen Foren groß ist: Mit Mountain Lion gibts ein mehr als anständiges OS, welches in bestimmten Arbeitsumgebungen immer noch einfacher zu handhaben ist als jede PC/Windows Konstellation. Softwareseitig gibt es mehr Titel als je zuvor. Auch Apple mischt ja nach wie vor auch außerhalb des OS fleissig mit. Wenn man bedenkt wie sich z.B. FCPX seit seiner Erstvorstellung entwickelt hat,- mittlerweile sind hier Funktionen und Schnittstellen auf ein Level nachgerüstet, welches man bei keiner anderen Software zu diesem Preis findet. Auf mehrfache Nachfrage im letzten Jahr hieß es wiederholt: 2013 wird es einen neuen MacPro geben. Die Nachfrage wird sicher nicht riesig sein - aber die Klientel für einen neuen, großen, leistungsstarken Desktop Mac ist nach wie vor vorhanden. So rein vom Bauchgefühl her würde ich ja sagen, der Kuchen ist gegessen, das brauch heutzutage kein Mensch mehr, wären da nicht die immer wieder aufkommenden Hinweise auf das jetzige Jahr. Also Apple, rück raus mit dem Teil! Versprochen ist versprochen!