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Dienstag, 8. Januar 2013

Die besten / nützlichsten iPhone Apps 2012


Nach dem Jahreswechsel tauchen sie überall auf - die Toplisten an iPhone Apps. Dummerweise handelt es sich meistens um die immergleichen Top10 mit den Apps, die im Grunde sowieso schon jeder hat, oder haben sollte. Von daher haben Apps wie IMDB, Facebook, Whatsapp, Zattoo, GoogleTranslate, DragonDictation, Dropbox, Skype, GoogleEarth, Barcoo, ebay, amazon und wie sie alle heißen zwar ihre Berechtigung diese Listen zu füllen, Empfehlung jenseits dieser Standardausstattung findet man allerdings immer seltener. Deshalb widmen wir uns an dieser Stelle mal den Apps, die sich oftmals mit den Plätzen dahinter begnügen müssen - aber alles in allem nicht minder unverzichtbar, zumindest aber extrem empfehlenswert sind :-)


Abfahrtsmonitor
Unglaublich praktisch für jeden der in deutschen Großstädten den ÖPNV nutzt. Abfahrtsmonitor bestimmt den Standort und zeigt umgehend die in der Nähe befindlichen Haltestellen an. Ohne sich erst mit dem Fahrplan beschäftigen zu müssen, bekommt man dann mit einem Tap auf die gewünschte Haltestelle sofort die nächstfolgenden Abfahrtszeiten nebst Linieninfos angezeigt. Man sieht somit quasi auf den ersten Blick wie lange man bis zur nächsten Bahn oder Bus warten muß. In Berlin klappt das bestens mit S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus, in anderen Städten soll das Berichten zu Folge ähnlich gut funktionieren, da die App Schnittstellen zu verschiedenen Anbietern abfragt und auswertet. Nie mehr Fahrpläne studieren. Nächste Bahn kommt in 3 Minuten. Alles klar. Unverzichtbar! [AppStoreLink]

Tadaa
Für alle Instagramm Verweigerer, die nicht verstehen warum man Foto und Bildeffekte nur auf einem Onlineserver ausführen können soll, wo doch das Gerät selbst genug Leistung hat um das zu bewerkstelligen - und warum man sich für diesen Zweck erst irgendwo registrieren muß, statt mit einer App lokal zu arbeiten ist Tadaa die Lösung. Das Programm stammt aus einer deutschen Softwareschmiede, arbeitet ohne Login/Registierung einfach offline und stellt wunderbare Fotofilter zur Verfügung und ist in seiner Funktionalität und Vielfalt Instagramm bisweilen deutlich überlegen. Teilen kann man dann, wenn man es denn will seine Bilder immer noch. Auf twitter, facebook oder optional der tadaa Community. Hervorragende Bildbearbeitungssoftware. [AppStoreLink]

Navigon
Ja, es gibt unzählige andere Navigationssysteme. Ja es gibt preiswertere Navigationssysteme. Ja auch mit anderen, sogar kostenlosen Lösungen kommt man ans Ziel. Und trotzdem, nachdem ich auf dem eigenen Gerät und bei Bekannten, sowie in der Firma bereits einige Navis in Betrieb hatte, von TomTom, iGo, V-Navi, Skobbler, Sygic und Bosch. Am Ende ertappe ich mich immer dabei, mich bei Navigon am besten aufgehoben zu fühlen. Das geht bei der Routenberechnung los, über das Interface, den Funktionsumfang und die Bedienung. Navigon gehört - wenn nicht gerade wieder mal eine der regelmäßigen Sonderpreisaktionen läuft - zu den teuersten Navis im Store und ist dennoch jeden Cend wert. Ankommen ist das eine. Sich dabei wohlfühlen ist das andere. Oberklasse Navi! [AppStoreLink EU10] [AppstoreLink Europe 44]

Photosynth
Das hier ist ohne jeden Zweifel DIE Panorama Software schlechthin - zumindest für jeden, dem mangels iPhone 4S und 5 die iOS6 eigene Kamerafunktion nicht zur Verfügung steht. Unmengen an Phone 4 oder 3GS User brauchen der ihnen vorenthaltenen iOS Funktion in keinster Weise nachzutrauern, denn Photosynth erledigt diese Funktion einfach großartig. Extrem Einfach in der Bedienung, extrem schnell in der Fertigstellung. Ich bin hin und weg. Das Programm ist zudem kostenlos und stammt - festhalten - aus dem Hause Microsoft und ist der Beweis schlechthin, das es dort irgendwo im Keller ein paar Jungs gibt die richtig großartige Software schreiben können. Unbedingter Tipp! [AppStoreLink]

Soundhound
Mac vs. Windows. iOS vs. Android. TomTom vs. Navigon. Stones vs. Beatles. Es gab sie immer und wird sie immer geben - die großen Vergleiche und Schlachten :-). Im Falle von Musikerkennungsapps heisst der Kampf offenbar Shazam vs. Soundhound. Meine Empfehlung ist eindeutig: Soundhound! Zwischendrin zum Medienplayer aufgeblasen, hat man nach Uservetos auch wieder die Möglichkeit NUR die reine "Zuhören" Option als Startschirm zu haben und die App damit zu nutzen. Soundhound gibts in einer Free und einer Unlimited Version. In beiden kann man (anders als bei Shazam) unbegrenzt nach Titeln suchen. Soundhound sucht zudem als quasi einzige App auch Songs die man singt oder summt (!) statt nur Radioklängen zu lauschen. Klasse auch auf Partys, wenn einer einen Song bestimmt, den jemand anderes singen oder summen muss - und zwar so, das Soundhound den Titel in weniger als 3 Versuchen erkennt :-). Die Werbefreie Unlimited Version mit einigen ExtraFeatures gibts von Zeit zu Zeit auch mal als kostenloses Angebot. Was erzähl ich - vergesst einfach Shazam. Soundhound rockt! [AppsStoreLink Free] [AppStoreLink Unlimited]

TV Movie
Im Grunde nichts besonderes. Ein Fernsehprogramm eben. Allerdings zwischen den unzähligen hässlichen oder nahezu identisch aussehenden eins, welches übersichtlich funktioniert, nach Sendungen suchen lässt, an Sendungen erinnert, wahlweise nach Genres, Sendern und Uhrzeit sortiert und vor allem: optisch wirklich ansprechend daherkommt, eine angenehme Benutzerführung hat und einfach schick ist. Tolles Fernsehprogramm mit 7 Tage Offline Speicher. Punkt. [AppStoreLink]

TeamSpeak (TS3)
Das unter Gamern wohl am meisten verbreitetste MultiUserVoiceChat Programm in seiner iOS Ausführung. Macht was es soll und ist für die Klientel die auf TeamSpeak setzt auch auf iDevices einfach unersetzlich. Brauch sicher nicht jeder, aber wer es braucht, wird diesen Client lieben. Beschissen ist einzig und allein die Preispolitik von Teamspeak, denn während die Desktop Clients und auch die Android Version für TS3 kostenlos sind, werden iOS Usern zwischen 2 und 5 Euro abgeknöpft! Im Grunde unverschämt, da nicht nachvollziehbar gerecht. Gelegenlich gibts zum Glück auch mal Angebotsaktionen, zuletzt war der Client im Dezember 2012 gar 2 Wochen kostenlos. Von der Umsetzung her dennoch mehr als gelungen und von daher für TeamSpeak User (auch mangels Alternativen an TS3 Clients) einfach ein Muss. [AppStoreLink]

Wunderlist
Ich hab sie nahezu alle probiert. Die Einkaufslisten, die Notizenapps, die Erinnerungen, die ToDo Listen. Keine ist wie Wunderlist. Optisch anspruchsvoll, einfach zu bedienen und vor allem Plattformübergreifend selbst ohne Installation vie Browser am Desktoprechner zu bedienen. Einträge hinzufügen, verändern, löschen ... und das jederzeit sync auf allen Devices. Die beste Aufgabenliste wo gibt! (und kostenlos dazu) [AppStoreLink]

Justin.tv
Wer justin.tv vom desktop kennt wird auch die iOS App nicht missen wollen. Nicht nur, dass man die unzähligen Channel nach dem Wunschprogramm seiner Wahl durchbrowsen und natürlich ansehen kann - mit dieser App wird das iPhone im Handumdrehen selbst zum Sendestudio. Einen Account bei justin.tv vorrausgesetzt kann man mit einem Klick mit dem iPhone in seinem eigenen Channel Live streamen, den Stream veröffentlichen oder zum späteren anschauen speichern. Der Preis der App varriert von Zeit zu Zeit und war in der Vergangenheit auch öfter schon auf "kostenlos". [AppStoreLink]

Radio.de
Radiohören am iPhone kann einfacher kaum sein. Niemand braucht wirklich die unzähligen Apps der einzelnen Sender, die alle auch nichts anderes machen als den Sendestream bereitzustellen. Radio.de hat sie alle! Nicht nur Deutschland, sondern quasi welt,- bzw. mindestens Europaweit. Über 7000 Sendern kann man hier lauschen. Von öffentlich rechtlichen Station bis hin zu nahezu jedem Privatsender (mir ist noch keiner untergekommen den es im radio.de Angebot nicht gibt.) Die App unterstützt den Login und die Favoriten die man auch auf der website anlegen kann und kann optional auch als Radiowecker genutzt werden :-) Den Sender aus dem Urlaub auch zu Hause hören? Oder die heimischen Radiosender in der Ferne? Radio.de ist einfach die beste Radioapp. [AppStoreLink]

Road Bike Pro
Ideal für jeden der mit dem Rad unterwegs ist. Strecke aufzeichnen, Zeit und Kilometer stoppen, archivieren, nachverfolgen, Kalorienverbrauch berechnen. Höchstgeschwindigkeit speichern. Tages, Wochen und Monatsstatistiken auswerten. Livetracking und nebenbei noch Kartenapp zur Orientierung. Roadbike ist ein wirklich umfangreicher Fahrrad Computer. Kostet ein bisschen was (nach Aktionspreisen Aussschau halten!) - aber lohnt sich für passionierte Biker. Wer die Ausgabe scheut kann sich ja erstmal die Gratis Variante anschauen. Diese enthält allerdings Werbung und es sind nicht alle Funktionen verfügbar. [AppStoreLink Pro] [AppStoreLink Free]

StarWalk
Gehört seit Anfang an zu den absoluten Must-haves auf iOS. Faszinierender kann man Astronomie kaum erleben. Starwalk war eine der ersten Bezahl Apps die ich erworben habe - und ich habe noch nie auch nur einen einzigen Cent bereut. Die App ist so faszinierend, da lohnt sich der Kaufpreis selbst dann, wenn man sie nur einmal im Jahr benutzt. Fesselnder kann man Live den Nachthimmel kaum verfolgen. Gehört auf jedes iPhone. Ob man sich dafür interessiert oder nicht :-) [AppStoreLink]
Update: Mittlerweiler gibt es mit StarWalk2 eine neue erweiterte interessante Version

VLC Remote
Die wohl zweifellos beste Fernbedienung für VLC die man im AppStore bekommen kann. Gibt es auch in einer kostenlosen Variante, für den Umfang dieser kann man allerdings auch auf andere Apps zurückgreifen. Hier lohnt sich in der Tat nur die kostenpflichtige Variante oder man lässt es ganz bleiben :-). Mit VLC Remote lässt sich auch die Festplattenhirachie des Abspielrechners sowie sämtliche angeschlossene Laufwerke duchbrowsen, der Equalizer benutzen, Wiedergabelisten anlegen und eben alle notwendigen Eigenschaften steuern. Optisch im Vergleich zu vielen anderen Apps einfach ein Genuß und alleine was das Interface angeht schon den Preis wert. [AppStoreLink]


Alle Apps im AppStore Link Widget
(Achtung: AdBlock verhindert u.U. das Anzeigen des Widgets an dieser Stelle. Wer hier nichts sieht, sollte das mal deaktivieren ^^)


Donnerstag, 3. Januar 2013

Pearl vs. V-Navi - Gratis Offline Navigation für iPhone / iOS!

Das Jahr 2013 ist gerademal ein paar Tage alt, da möchten wir uns einer der Königsdisziplinen der iOS Apps widmen - nämlich der Navigation. Während Apple Maps und Google Maps als Gratisapps mittlerweile über eine Turn-by-Turn Navigation verfügen und die Platzhirsche Navigon und TomTom ihre eigene qualitative Klasse, auch was die Preisgestaltung angeht, in Sachen Offline Navigation begründen, gilt es in dieser Gegenüberstellung hier um die Kombination aus beidem. Es gibt schier unzählige Navi-Apps, aber wenn es darum geht Gratis UND Offline nutzbar zu sein wird das Feld schnell übersichtlich. Im Grunde bleiben nur 3 Kandidaten übrig: Navfree, Pearl Navigator und V-Navi. Dummerweise ist aufgrund eines Bugs seit dem Update vom 21.12. 2012 Navfree zum Zeitpunkt dieses Artikels auf einem iPhone 4 nicht problemlos zu benutzen, weswegen es in dieser Gegenüberstellung fehlt. Skobbler/GPS Navigation 2 fehlt in diesem Vergleich, da es nunmal nicht Gratis ist, auch wenn es nur einen einstelligen Eurobetrag kostet und Erfahrungen zufolge zudem auch nicht immer lückenlos 100% Offline funktioniert.

Es bleiben also genau zwei Kandidaten: Pearl FreeNavigaton und V-Navi.
Bei der Pearl  Lösung handelt es sich um eine mit Werbung versehene und gebrandete Variante von iGO Primo, welches seit Jahren neben Garmin, TomTom und Navigon auch auf dem Markt der Stand Alone Navis vertreten ist. Die Werbung beschränkt sich auf das während der Navigation sichtbare Pearl Logo, sowie auf das Einblenden einer Werbeanzeige des Elektronik Händlers während der Routenberechnung. Darüberhinaus ist mir keine störende Werbung aufgefallen. Die V-Navi Lösung ist kostenlos nutzbar, sofern und solange man die Telefonbuch App, oder die Gelbe Seiten App auf seinem Device installiert hat.

Startmenü, Links V-Navi, Rechts Pearl

Beide Apps kommen mit einer Standard Installation von nur ein paar MB, die Karten werden beim ersten Start der App nachgeladen und offenbaren bereits hier schon erste Unterschiede:

Karten
Pearl: beeinhaltet in der Gratis Version lediglich Deutschland Kartenmaterial. Die App belegt in ihrer kompletten Erstinstallation somit lediglich 292 MB auf dem Gerät. Als Kartenlieferant wird auf Navteq gesetzt und das Material ist seit einem Update im Herbst auch recht aktuell und datiert auf einen Zeitraum der ersten Jahreshälfte 2012. Umfangreichere Karten lassen sich per InApp Kauf nachrüsten. West-Europa gibts komplett für 19,99, darüberhinaus gibts diverse Einzelländer (5,49) und Kombinationen von 3 Ländern für 10,99. Außerdem per in-App Kauf lassen sich 3D-Landmarks Nachrüsten, sowie eine Tagesaktuelle Datenbank für stationäre und mobile Blitzer in Europa. Werbefrei schalten kann man die App ebenfalls, für 4,49. Eine Datenbank für stationäre Blitzer in Deutschland lässt sich kostenlos nachladen. Grundsätzlich ist die kostenlose Nutzung schon die Sinnvollste, denn beim zukaufen der Werbefreiheit und meinetwegen noch D-A-CH Karten ist man schnell beim Preis anderer Navi-Apps, (z.B. der zugrunde liegenden iGO primo für 19,99)

V-Navi: setzt ebenfalls auf Material von Navteq, installiert in der kostenlosen Variante allerdings bereits Kartenmaterial für D-A-CH und schlägt somit mit 757 MB Speicherplatz zu Buche. Per In-App Kauf kann man noch komplett West-Europa erwerben, was mit 44 Euro aber ebenfalls schon in die Kategorie anderer Mittelklasse Navis schlägt. Die ebenfalls per InApp Kauf verfügbare D-A-CH Navigation benötigt man NUR wenn man keine Telefonbuch oder Gelbe Seiten App auf dem Device hat. Wie bei der Pearl Lösung sehe ich hier den Vorteil  ebenfalls in der rein kostenlosen Nutzung. Wer Geld ausgeben möchte, sollte sich auf jedenfall vorab ausführlicher mit den dann zur Verfügung stehenden anderen Varianten beschäftigen.

Routenübersicht

Funktionsumfang
Pearl: Obwohl in der Gratisversion nur mit Deutschlandkarte ausgestattet profitiert die Pearl App hier deutlich von ihrer starken Basis des iGO Primo. Es lassen sich z.B.unterschiedliche Fahrzeugprofile erstellen, mit unterschiedlichen Angaben von z.B. Benzinverbrauch, Kraftstoffpreis und Höchstgeschwindigkeit, welche bei der Routenberechnung berücksichtigt und in einem Infobereich berechnet zur Verfügung stehen. Die Karteneinstellungen sind ebenfalls umfangreicher. Es lassen sich zwischen mehreren Tag/Nacht Stilen wählen und auch der Kartenmodus lässt umfangreiche Neigungen und Betrachtungswinkel zu. Routen lassen sich aufzeichnen und abspeichern, es stehen mehrere Stimmen und Sprachen für die Sprachausgabe zur Verfügung, die sichtbaren Datenfelder (Distanz, ETA, Verbleibende zeit, Tempo, Tempolimit) sowie das Schnellzugriffsmenü (Platz für 8 Optionen) lassen sich weitestgehend flexibel belegen. Es lassen sich diverse optische und akkustische Warnungen konfigurieren, Verkehrsschilder, Kreuzungsübersichten, Tunnelansicht und Autobahndienste optional ein oder ausblenden und bei der Routenprogrammierung lässt sich optional eine grüne/ökonomische Route immer mit Angabe von Benzin und CO2 Ersparnis mitberechnen, anzeigen und auswählen. Während der Navigation lassen sich bestimmte Streckenabschnitte sperren bzw vermeiden, sowie eine ausführliche Reiseroute anzeigen lassen, die bei einem Tap auf einen Streckenabschnitt diesen auf der Karte einblendet. Alles in allem fühlt man sich hier angesichts einer kostenlosen Variante mit extrem vielen Funktionen bestückt.

Routenoptionen

V-Navi: erscheint in der Funktionsvielfalt um einiges spartanischer. Sichtbar sind nur 2 Menüs, wobei sich bei einem die Adresssuche befindet, welche neben Favoriten, Zuhause, Firma, letzte Ziele, der direkteingabe auch Zugriff aufs Adressbuch ermöglicht. Außerdem eine rudimentäre Option zur Ansicht, einer übersichtlichen Liste an Navigations/Profileinstellungen, sowie einer optionalen Auswahl zur Anzeige etlicher POIs, wie bahnhöfe, Theater, Schulen, Touristischen Zielen, Tankstellen, Parkplätzen etc … Das wars dann aber auch schon. Ansichten und Einstellungen sind damit aufs nötigste begrenzt. Die Routenübersicht bietet nur eine grobe Streckenkarte. Eine Streckenabschnittsübersicht findet sich nicht. Zumindest lassen sich in 500 Meter Schritten bevorstehende Strecken als gesperrt definieren, was die Berechnung einer Alternativroute zur Folge hat. Mit der Funktions und Konfigurationsvielfalt der Pearl Lösung kann V-Navi kaum mithalten, allerdings ist die POI Auswahl deutlich umfangreicher und die Schlichtheit des Interfaces hat warscheinlich auch wegen der fehlenden Möglichkeiten durchaus ihren Charme.

Interface
Ich kann mich nicht entscheiden welches mir besser gefällt. Das Pearl erinnert an eine Navigon Hommage, während das V-Navi eher TomTom-like daherkommt. Übersichtlich und bedienungsfreundlich empfinde ich beide. In beiden habe ich Funktionen schnell und zielsicher gefunden. In den Menüs spricht mich die grafische Umsetzung der Pearl App mehr an, während mich im Navigationsmodus die schlichte Übersicht nebst Schrift und Lesbarkeit beim V-Navi mehr begeistert.

Navigationsansicht

Praxis
Hier offenbaren sich schon bei 1-2 kurzen Teststrecken einige bisweilen große Unterschiede.  Beim V-Navi stört mich das Nicht-Vorhandensein der im Vorfeld nachlesbaren einzelnen Streckenabschnitte. Während der Fahrt brauch man das eigentlich nicht, aber man mag schon bei Fahrtantritt dann und wann mal kontrollieren über welche Autobahnen und Straßen einen das Navi zu schicken gedenkt. Die Möglichkeit bietet zwar das Pearl - ABER hier sind die Streckenabschnitte in der Übersicht bisweilen verwirrend benannt - selbst wenn sie straight die A2 langführen tragen sie Bezeichnungen, man denen man grübelt ob man noch im gleichen Land ist. Aber zumindest kann man sich mit einem Tap auf den Abschnitt und auf dem sich dann öffnenden Kartenabschnitt überzeugen das man auf dem richtigen Weg ist. Hier würde ich dem Pearl einen leichten Vorteil zusprechen. Einen weiteren Vorteil erarbeitet sich das Pearl durch die Handhabung am Zielort. Während V-Navi die Navigation beendet, sobald man den Zielort erreicht - und zwar auch dann wenn man vorbeifährt oder evtl kurz vorher abbiegt, fragt das Pearl höflich nach ob man denn das Ziel erreicht habe. Beantwortet man diese Frage nicht, oder mit Nein, dann navigiert es weiter. Beim V-Navi muss man die Navigation neu starten. Etwas ärgerlich, wenn man bedenkt wie schnell man in fremden Orten mal am Ziel vorbeifährt. Sei es aufgrund der Verkehrslage, oder anderer unvorhergesehener Hindernisse und man ein paar hundert Meter weiter nochmal wenden muß.
Ansicht Streckenabschnitt (Links V-Navi, Rechts Pearl)

Bei der gefühlten Streckenplanung allerdings holt das V-Navi etwas auf. Die gewählten Strecken entsprechen eher der selbst gewählten Route, oder einer die man von anderen Navilösungen wie z.B. Navigon bereits kennt, während ich der Pearl Route vom Bauchgefühl her immer irgendwie misstraue. Leider bewahrheitet sich das Bauchgefühl in einem - für mich - Riesengroßem Manko: Wenn das Ziel rechterhand liegt, dann zeigt das Pearl auch rigoros an, man möge doch bitte rechts abbiegen. Ganz egal ob das eine Anliegerstraße, eine Einbahnstraße oder eine Straße mit sonstigem Durchfahrverbot handelt. Wie schnell ist man dann entweder falsch eingebogen … oder befindet sich auf einem Riesen-Umweg um das Ziel herum weil man in fremden Orten spontan selbst entscheiden muß welchen Alternativweg man nimmt. Das V-Navi hingegen hielt sich in den bisherigen Tests an bestehende Durchfahrtsverbote und lenkte von vornherein eine Querstraße weiter zum Ziel.

Routenprofil Einstellungen (Links V-Navi, Rechts Pearl)

Das Bauchgefühl und die Ignoranz von Durchfahrtsverboten lassen mich im Zweifelsfall dann doch mit einem ruhigeren Gefühl zum V-Navi greifen, auch wenn letztendlich beide Systeme zum Ziel führen. Am Ende sind es nur 1-2 Funktionen/ Optionen die mir bei jedem von beiden fehlen. Als Gratislösung sicher zu verschmerzen, wenn man nicht gerade von einem "Full-Service-Navi" von TomTom oder Garmin/Navigon verwöhnt ist. Angesichts des humanen Speicherbedarfs kann man velleicht beiden mal eine Chance auf seinem Device geben. Grundsätzlich könnte schon ein folgendes Update einem von beiden zu einem Riesen Sprung verhelfen. Die Zeiten wo Gratis-Navis nur unzureichend einsetzbar waren scheinen jedenfalls vorbei, beide kratzen stark an der Leistung von bisweilen deutlich höherpreisigen Alternativen und sind demnach auf jeden Fall einen Blick wert!

V-Navi: V-Navi - Map and Route GmbH & Co. KG
Pearl Navigation: PEARL FreeNavigator - PEARl Agency GmbH

Samstag, 12. Februar 2011

Die Marketingtaktik der iPad Konkurrenz ...

Android 3 ala Honeycomb steht vor der Tür und wirft seine Schatten schon weit vorraus. Motorola geizt seit Wochen nicht mit großspurigen Werbeteasern zum bevorstehenden Xoom Tablet. HP kündigt ebenfalls eine Tablet "Revolution" auf Basis von WebOS an. Das bevorstehende Jahr sollte also den Tablet Markt betreffend durchaus interessant werden. Dennoch ist in Ansätzen zu erkennen, das diverse Hersteller nur bedingt dazu gelernt haben und bereits im Vorfeld Fehler begehen, die ich anno 2011 eigentlich für überholt halte.

Die meiner Meinung nach drei größten Fauxpass der aktuellen Tablet Ankündigungen:

1. Der "ewige" Ankündigungs Status
Die Marktmacht des iPads scheint der Konkurrenz nach wie vor in den Chef und Marketing Etagen das fürchten zu lehren und so greift man eine Werbestrategie auf, die schon Microsoft (und andere) in den 80ern beherrschten, welche allerdings in jüngster Vergangenheit bereits beim WeTab kräftig in die Hose gegangen ist. Hierbei versucht man krampfhaft sein Gerät im Markt zu etablieren, noch lange bevor es Marktreif ist, noch lange bevor überhaupt eine Serienproduktion startet, lange bevor man weiß WANN genau das Gerät erhältlich sein wird, WAS genau es wirklich kann und WIEVIEL es letztendlich kosten soll.
Der Hintergrund dieser Werbetaktik ist einfach und nachvollziehbar:
Wer sich jetzt überlegt ein Tablet zu kaufen, landet bei einem Marktcheck über kurz oder lang beim iPad. Wer sich allerdings jetzt ein iPad kauft, der ist als Kunde für die nächsten 1-2 Jahre erstmal weg vom Markt. Es ist also Ziel, potentielle iPad Käufer solange vom Kauf eines solchigen abzuhalten, bis das eigene Gerät dann - irgendwann, vielleicht, endlich, eventuell, wirklich - verfügbar ist. Fast wie ein Akt der Verzweiflung, welcher vor allem Hilflosigkeit signalisiert. 

"Wir haben nichts. Wir haben den Anschluß verpennt und hinken dem Markt hinterher, aber wir arbeiten dran und bald haben wir auch was, bitte lieber Kunde gebt uns eine Chance und wartet, wartet, wartet ...". 
Selbstbewusstsein sieht anders aus. In den 80ern hat diese Taktik allerdings schonmal prima funktioniert. Microsoft konnte zu Beginn des großen Systemkampfes auf diese Art und Weise, mit Vorstellungen und Ankündigungen, viele Entscheider davon überzeugen auf das eigene System zu warten, welches dann Jahre später erstmals auch ernsthaft einigermaßen funktionsfähig war.

An Dezember 2010: Motorola Teaser eines 
irgendwann erscheinenden und noch nicht ansatzweise spezifizierten Gerätes.


Der andere Effekt dabei ist: In den Köpfen der Leute sind ihre Geräte bereits angekommen. Fragt man nur flüchtig IT interessierte, stellt man fest das viele davon ausgehen, das es Honeycomb und entsprechende Geräte längst gibt. In etlichen Kommentaren von IT Blogs und Foren werden zudem die noch gar nicht erhältlichen Geräte als viel bessere iPad Konkurrenz von Apple Bashern angepriesen, als würde man schon seit Wochen oder Monaten darauf arbeiten und könnte tatsächlich aus eigener Erfahrung im Preis Leistungs Verhältnis berichten.
Mit großer Warscheinlichkeit aber wird Apple kurz vor dem Erscheinen der dann dem jetzigen iPad in der Tat überlegenen Honeycomb Tablets (1,5 Jahre später auch nur logisch), das iPad 2 veröffentlichen. Einfach so. One more thing. BÄM! iPad 2 shipping & in stores next week (oder maximal "next Month"). Keiner weiß im Moment genau was dem iPad 2 an technischer Ausstattung beschert sein wird. Aber es wird real verfügbar sein. Und warscheinlich nicht deutlich teurer als die Konkurrenz. Und es wird zufriedenstellend genau das tun und machen, was man erwartet - und das alles etwas besser, fluffiger und schicker als das aktuelle Modell.  Wenigstens können dann die Leute die sich von HPs und Motorolas Versprechungen haben hinhalten lassen gleich das aktuelle iPad kaufen ;-)


2. Der "technische Daten" Wahn:
Wer erinnert sich nicht an den Gigahertz Wahn der Neunziger? Intel und AMD schmissen sich abwechselnd Daten und Zahlen um die Ohren - und dem geneigten Käufer an den Kopf, ohne das dieser eine Vorstellung davon hatte, was dies ihm praktisch denn nun bringen möge. Ein scheinbar längst verloren geglaubtes Zeitalter, in welchem Modellbeschreibungen aus kryptischen (und hässlichen) Zahlenkombinationen bestanden. Man kaufte nicht den "iMac" den "G4" oder wie aktuell einfach ein iPhone  - zumindest der Großteil nicht :-). Nein, man stellte sich den HP X2000+ AI66PRO-FX4000 unter den heimischen Schreibtisch. Mit einem hämischen Blick auf den Nachbarn, der nur einen CQ M1800+ PX66-MX3800 hatte. Schließlich sagte der Mann in der Werbung, das man mit dem AI66 deutlich schneller Solitaire spielen, im Web browsen und Briefe schreiben kann als mit dem PX66. Lange schmückten sich Hersteller mit Produktnamen die eine größere Zahl an "irgendwas" als ein "besseres Gerät" suggerierte. DOSen wurden (und werden zum Teil immer noch) größtenteils anhand technischer Daten verkauft. Es spielte überhaupt keine Rolle, ob und was man damit praktisch  anfangen kann, ob ein Unterschied zu anderen Zahlenkombination spürbar war und dem Anwender irgendeinen Mehrwert brachte. Das Ergebnis des Ganzen waren dann z.B. im Notebook Sektor wahre Hochofen-Heizkraftwerke mit 30 Minuten Akkulaufzeit aber "VOLL DIE POWER EY!" die dann mit Windows ME regelmäßig jämmerlich im Bluescreen verreckten.

Wiederholt sich das Ganze nun im Tablet Sektor? Vieles deutet darauf hin. Wenn sowieso 80% der iPad Konkurrenz das gleiche Android einsetzen wird - womit grenzt man sich dann gegen die (etwaige anderen) Mitbewerber ab? Ich befürchte also uns naht auch in dieser Branche die Rückkehr der Datenblätter Vergleiche.

Ende Januar: Motorola preist "more speed" mit Dual 1GHz, "more flexibility" mit 5MP  rearfacing und 2MP Front facing camera" und anderen "schneller, weiter, höher" slogans

Keiner der bisherigen Ankündigungen zeigt, was man nun wirklich mit dem "schneller und besser" bewerkstelligen kann. Keine praktischen Anwendungsbeispiele, keine Präsentation von Inhalten, Software oder anderen Userrelevanten Bedienschnittstellen oder gar Usabillity Performance. WOW! Bald kann ich mit dem Motorola Xoom schneller im Internet surfen als mit dem GalaxyTab! Ihr werdet es erleben. Spätestens ab dem dritten Quartal, wenn es ins Vorweihnachtsgeschäft geht, werden uns Megahertz  und andere technische Zahlen im Tablet Sektor um die Ohren geblasen wie einst Mitte/Ende der Neunziger und das wird sich auch auf den wachsenden Smartphone Markt ausweiten. Bald schon werden wir mit DualCore X2400Pro PM-FX7 schneller telefonieren können, als mit einen schnöden iPhone, von dem der normale User nichtmal weiß, was dort überhaupt technisch alles drin werkelt. Und wie jeher muss das der geneigte Apple User auch nicht wissen. Es funktioniert halt. Thats it.


3. Anti-Apple. Und das zu 100%.
Ja, ich finde vergleichende Werbung spannend. Ja, im Grunde finde ich auch den Motorola Superbowl Werbetrailer gelungen. Gekonnt spielt man auf 1984 an, den damaligen Apple Trailer von Ridley Scott, und der dort verbreiteten Zukunftsvision. Heute ist Apple der (scheinbar) dominierende Anbieter von Gadgets und Devices. Der im ursprünglichen 1984 Trailer gleichschaltende BigBrother. Apple, bzw Ridley Scott brachte es zwar deutlich schneller und treffsicherer auf den Punkt, aber der gelungene Trailer sei Motorola gegönnt - und offenbart gleichzeitig die Schwäche der Konkurrenz und die vorhandene Dominanz von Apple. Apple ist allgegenwärtig.

Motorola Superbowl Add - 1984. again

Alles wird darauf gebürstet sich "gegen" Apple zu positionieren. Ich persönlich frage mich: Wäre es nicht an der Zeit sich "für" sein eigenes Produkt stark zu machen? Ist es denn ratsam, seinen Kunden auf Schritt und Tritt unter die Nase zu reiben, *wem* man eigentlich am Markt hinterher rennt? Wirft man einen Blick auf die Bildergalerie bei Heise zur Vorstellung des bevorstehenden HP Tablets, muss man mitunter zweimal hinsehen, um sich nicht in einer Apple Präsentation zu wähnen :-). Die komplette Ästhetik der Darbietung ist auf das Erscheinungsbild der Apple Veranstaltungen und Keynotes getrimmt. Nicht, dass Apple hier irgendwas besonderes geschaffen hätte, dass nun alle nur nachmachen. Apple hat lediglich schon vor Jahren Geschmack für Stil bewiesen. Die Konkurrenz mag darin ein Geheimnis des Erfolgs sehen, und fängt nun (endlich) ebenfalls an, in einigen Bereichen Stil zu zeigen. Aber das nur am Rande - es ist nicht der Punkt den ich mit "100% Anti-Apple" meine. Dieser kommt andererorts zum tragen. In Verlautbarungen und Ankündigungen. Es mangelt vielen Anbietern so offenkundig an Selbstvertrauen ein Produkt anbieten zu können, das eine eigene Daseinsberechtigung erfährt, dass man darauf vertraut seine Daseinsberechtigung vor allem aus der Positionierung gegen Apple speisen zu müssen. Auch das ist eine Geschichte mit Tradition. Es gab sie alle schon: Die iPod Killer und die iPhone Killer. Und jetzt wird eben die Zeit der iPad Killer ausgerufen. Und hier schließt sich auch der Kreis zu Punkt 2 - dem technische Daten Wahn. Man erschafft Geräte die in äußerlichem Design und Bedienung so nah wie möglich an den Apple Produkten liegen und stellt die eigenen Vorteile gegenüber dem nachempfundenen Produkt vor allem durch die scheinbare Überlegenheit von reinen Zahlen in den Vordergrund. Nicht etwa durch praktische Anwendungen. Dabei setzt man allerdings die Apple Produkte noch nachhaltiger auf einen Thron, obwohl man eigentlich bestrebt ist, sie von selbigen zu stoßen. Diese Strategie hat bereits beim iPod seit 2001 versagt. Mit jedem Gerät das man lautstark und auch mit optischen Design Anleihen *gegen* den iPod positionieren wollte, lenkte man die Aufmerksamkeit nur noch mehr auf den selbigen. Dabei hätten einige Geräte z.B. von Archos oder der ZEN Reihe durchaus gute Chancen gehabt, einen gleichwertigen Parallel Markt zu Apples MP3 Player zu schaffen, denn so schlecht waren diese Geräte nicht. Aber anstatt die eigenen Stärken herauszukehren und selbstbewusst die eigenen Produktlinien als eigene Kreationen am Markt zu bewerben, stellt man sich (psychologisch schlecht gewählt) frühzeitig in den Schatten, des damals erst am Anfang seines Siegeszugs stehenden Herstellers aus Cupertino.
Schnell bestand die einzige Strategie darin Apple den Krieg zu erklären. Viele Hersteller schossen überhaupt erst mit einer  derartigen Anti-Apple Strategie  aus dem Nichts hervor. Das Ergebnis war, dass mit jedem Produkt, welches lautstark gegen den iPod positioniert wurde, die Aufmerksamkeit die Apple zuteil wurde stieg. Und das sprunghaft. Zur damaligen Zeit spielte Apple nicht ansatzweise die Rolle in der IT Branche, die das Unternehnehmen heute inne hat. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die pure Angst - und somit die Reaktion der "Kontra Positionierung" - es gewesen ist, die Apples MP3 Player erst die nötige Aufmerksamkeit (außerhalb der Apple User Gemeinde) verschafft,- und somit den Siegeszug ermöglicht hat. Eine fast identische Konstellation wiederholte sich seit der Einführung des iPhones.  Natürlich hat Apple weder den MP3 Player, noch das Telefon - selbst mit Touchbedienung - erfunden. Das bisweilen plumpe Nachahmen der Konkurrenz, gepaart mit der Ideenarmut bei Design und Umsetzung,  hat die Aufmerksamkeit erst dermaßen exzessiv auf Apple gelenkt und fixiert.

Ein Vorreiter kann schließlich nur als Vorreiter in die Geschichte eingehen, wenn es genug Leute gibt, die ihm nachlaufen. Und genau das macht der Markt seit dem ersten iPod. Genau aus diesem Grund begrüße ich jeden neuen Konkurrenten am Markt, der sich so offensichtlich gegen das iPhone und den iPad positioniert, denn sie ermöglichen es, den Ruf Apples in die Geschichtsbücher zu zementieren. Willkommen :-)

Das Jahr hat gerade erst begonnen. Jede Konkurrenz belebt nachweislich den Markt, es bleibt abzuwarten wie sich die großspurig angekündigten Geräte behaupten werden und wo sie sowohl preislich, als auch vom tatsächlichen Mehrwert her gegen das iPad aufgestellt werden. Einige davon werden wohl noch vor ihrer Veröffentlichung von der iPad 2 Einführung erneut überholt. Spannend bleibt esw alle mal :-)


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