Was sind die Foren voll von Geschrei weil Apple seit iTunes 11.2 den lokalen Abgleich von Kalendern und Adressen per USB/iTunes entfernt hat. Eine "weitere Gängelung", ja vom "iCloud Zwang" war da quer durch etliche Medien zu lesen. Was offenbar viele übersehen: Apple setzt in MacOS X und iOS zur Synchronisierung von Kontakten und Kalendern auf das quelloffene calDAV bzw cardDAV Format, was rein faktisch genau das Gegenteil von Gängelung und Zwang bedeutet. Richtig gelesen! Man ist nämlich weder auf iTunes noch auf iCloud angewiesen, weil man seinen Kalender und Kontakte mit allem syncen kann, was die beiden Protokolle spricht. Das kann ein beliebige Server sein, ob lokal oder irgendwo im Netz. calDAV/cardDAV lässt sich sogar auf einigen Routermodellen oder NAS installieren, ist dazu in Lösungen wie OwnCloud enthalten oder lässt sich ganz profan auch auf dem eigenen Rechner zum laufen bringen. Eine Möglichkeit sind Drittanbieter Lösungen wie Baikal, die mit wenigen Handgriffen einen card/cal Server installieren und über ein Webinterface konfigurieren lassen - oder aber man greift auch hier zu einer Apple Lösung.
OS X Server als Sync Lösung
Mal im Ernst: Mir will doch keiner erzählen das diese
"USB-Kabel-iTunes-Sync" Lösung auch nur irgendwie praktisch und komfortabel ist? Diese Krücke, die bei mir ständig Kontakte durcheinandergeworfen, die falschen gelöscht oder gewollte Änderungen rückgängig gemacht hat. Ich kann verstehen das angesichts der letzten Datenskandale niemand seine Daten freiwillig in einer Cloud mit US Standort speichern möchte - aber hey - das MUSS auch niemand, selbst wenn "Fachmagazine" nicht müde werden Apple dafür zu geißeln. Aber schauen wir uns doch mal an wie einfach das Ganze, ganz ohne iCloud, iTunes und USB Kabel Sync sein kann:
Da Mavericks bekanntermaßen kostenlos im AppStore erhältlich ist, könnte man das "gesparte" Geld ja z.B. in OSX Server investieren, was ich hinsichtlich der lokalen Kalender/Kontakte/Erinnerungen Synchronisation gleich mal getan habe. OS X Server (17,99 im MacAppStore) enthält nämlich ebenfalls einen cardDAV und calDAV Server, der mit wenigen Klicks betriebesbereit ist, wie hier im folgenden anhand eines Kalendersyncs dargestellt wird.
calDAV EINRICHTEN
1.) OS X Server gedownloadet, gestartet und einfach den Schalter bei "Kalender" umgelegt. Damit läuft der calDAV Dienst schonmal.
2.) MacOS Systemeinstellungen => "Internetaccounts" aufrufen => "Anderen Account hinzufügen" klicken und im folgenden "CalDAV-Account hinzufügen" wählen.
3.) Im nächsten Schritt die Option "Manuell" wählen, Username und passwort eines Administratoraccounts des
Rechners eingeben und (in meinem Fall) localhost als Serveradresse, da
das Ganze ja hier lokal auf meinem Macbook läuft. "Erstellen"
klicken, und ruhigen Gewissens der Meldung nach dem Zertifikat vertrauen ^^
Damit ist die Einrichtung eines Kalenderservers quasi abgeschlossen.
KALENDER EINRICHTEN
4.) Kalender starten, im Menü Ablage "Neuer Kalender" => den eben angelegten lokalen Kalender Account auswählen.
5.) Neuen Kalendereintrag erstellen, und darauf achten
(falls mehrere Kalender aktiv) das dieser auch im angelegten lokalen Kalenderaccount
erstellt wird.
iOS Sync
6.) in iOS Einstellungen => "Mail, Kontakte, Kalender" wählen und "Account hinzufügen".
7.) "andere" wählen und dort CalDAV Account hinzufügen.
8.)
Server wäre in dem Fall die IP meines Macbooks im WLAN, Benutzername/Kennwort die des MacOS Administrators, der in Punkt 3
angegeben wurde. Zu guter Letzt noch auswählen was man syncen will. (Kalender,
Erinnerungen)
ERGEBNIS
9.) iOS Kalender aufrufen, Eintrag ist automatisch schon vorhanden. Voila.
Fazit
Am
längsten (gut 5 Minuten) hat der Download und die Ersteinrichtung von OSX Server
gedauert. Der Rest sind (gewusst wie) nur ein paar Mausklicks und man
schlägt am Ende mehrere Fliegen mit einer Klappe:
• kein lästiger USB-Kabel-iTunes-Sync
• kein iCloud Zwang
Die Kalendereinträge werden je nach Einstellung entweder beim Öffnen der Kalender App im heimischen WLAN aktualisiert, oder aber auf Wunsch auch gepusht oder nach im iOS vorgegebenen Intervallen im Hintergrund aktualisiert wenn das heimische WLAN verfügbar ist. Einfach & bequem. Absolut kein Grund Apple an die Gurgel zu springen und hysterisch den Untergang des Abendlandes herbeizuschreien, oder in bester MTN oder MW Manier die angebliche Alternativlosigkeit zu iCloud zu beklagen.
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Dieses HowTo wurde von kawi
für einen Thread zum Thema
im macsofa forum geschrieben.
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Dienstag, 12. November 2013
Dienstag, 22. Januar 2013
WARNUNG: DiRT3 Fake im AppStore!
Eine offensichtlich auf Abzocke ausgerichtete App sorgt derzeit in einigen User Foren für Aufruhr. Die App findet sich unter dem vielversprechenden Titel "Dirt 3" (iPhone) sowie "DiRT 3 HD" (iPad) im AppStore. DiRT ist eine auf der PC-Plattform recht erfolgreiche Rennspielreihe der Firma Codemasters, welche vor allem durch eine beeindruckende Grafik und ein actionreiches Gameplay besticht. [DiRT 3 Vorstellung auf gamestar.de]. Diese Popularität macht sich ein Entwickler namens Vadim Jabarovskii offenbar zu Nutze und bietet eine App unter dem Namen für derzeit 1,79€ an. Die meisten User berichten davon, dass die App gar nicht erst startet bzw. sich gleich wieder beendet. Tatsächlich ist es aber auch so, dass beim Kauf der App ein Spiel namens "TurboRace HD" geladen wird, welches weder etwas mit dem Icon, noch mit den im iTunes Store abgebildeten Screenshots zu tun hat. Wie das Spiel (so es denn überhaupt startet) tatsächlich aussieht, zeigt folgender Screenshot:
Kurioserweise liefert der Link zum iPad Spiel im Appstore unter iTunes und im Browser zwei unterschiedliche Ergebnisse. Im iTunes/AppStore Store wird das Spiel mit folgender Übersichtsseite präsentiert:
![]() |
| Anzeige direkt im AppStore |
Der vielversprechenden Titel, die Screenshots und das Icon, welche der original DiRT Reihe entnommen sind, wird durch einige Fake Kommentare abgerundet, die wegen der "geilen Grafik" durchweg 5 Punkte vergeben. Da diese Kommentare gegenseitig als "hilfreich" bewertet wurden, erscheinen sie auch in der Standard Anzeige zuerst. Erst dahinter befinden sich die Beschwerden über das falsche oder nicht funktionierende Spiel. Ruft man die iTunes URL direkt im Browser auf, ohne das man zu iTunes weitergeleitet wird, zeigt sich erstaunlicherweise folgendes Bild:
![]() |
| Anzeige des AppStore Links im Browser |
Die Webanzeige verrät nicht nur den Original Spieletitel, sondern enthält auch einen Original Screenshot. Offensichtlich wurde die App wohl als "TurboRace" mit dem entsprechenden original Screenshot in den AppStore gestellt und im Nachhinein für die Anzeige direkt in iTunes so manipiuliert, dass nicht nur falsche Screenshots, sondern auch ein falschen App Titel anzeigt werden! Was wohl Codemasters und vor allem Apple dazu sagt?
Geld zurück!
Allen die auf die Fakebilder und Titel hereingefallen sind sollte an dieser Stelle DRINGENST empfohlen sein ihr Geld zurückzuverlangen und eben NICHT auf ein Update o.ä. zu hoffen. Die App ist Betrug. Punkt. Ruft in euren Accounteinstellungen die übersicht eurer zuletzt getätigen Käufe auf. In der Liste neben dem Spieletitel befindet sich ein Link "Problem melden". Dort solltet ihr unbedingt angeben, das es sich bei der App nicht um das beworbene DiRT 3 handelt sondern ein Betrug vorliegt. Apple wird euch den Betrag relativ schnell zurücküberweisen, bzw eurem Guthaben Konto wieder gutschreiben.
Sonntag, 13. Januar 2013
Audiobook Builder - Im Januar zum Sonderpreis!
Wer eine umfangreiche Hörbuch,- und/oder Hörspielsammlung sein eigen nennt - und das vielleicht noch als klassische MP3 oder gar AudioCD Sammlung, dem sei an dieser Stelle unbedingt ein Blick auf Audiobook Builder empfohlen! Mit diesem Tool lassen sich selbst mehrstündige Hörbücher zusammenfassen, mit Kapiteln versehen, oder wahlweise nach verschiedenen Kriterien in mehrere Teile zerlegt erstellen. Das Ganze ist dann ohne weiteres zutun bereits so als Hörbuch getaggt, das es in iTunes und sämtlichen iDevices auch in der entsprechenden Rubrik gelistet wird.
Man füttert das Programm mit allen vorliegenden Daten eines Hörbuchs, legt Autor, Titel und Cover fest und definiert wie Kapitel angelegt oder zusammengefasst werden sollen. Dann gilt es nur noch festzulegen ob das fertige Buch in mehreren Teilen angelegt werden soll und nach welchen Kriterien (nach MB, Spielzeit oder Anzahl der Ausgangsdateien), noch ein Klick zu Qualität und ab geht die Post. Audioboook Builder führt einen Schritt für Schritt bis zum finalen Absendebutton und ist damit recht einfach zu bedienen. Aktuell (und wohl noch den ganzen Januar über) ist das Programm zu einem Sonderpreis von 3,59 im Mac AppStore erhältlich [Link]. Zu dem Preis kann man getrost zuschlagen, selbst den normal üblichen vollen Preis von 4,99 ist dieses Stück Software jederzeit wert!.
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